Lexikon
Im Bereich Aussaat von Pflanzen und rund um das Gärtnern gibt es viele Fachbegriffe, die man nicht in der Schule erklärt bekommen hat.
Damit unsere Texte und vor allem auch die Anleitungen zur Aussaat verständlich und nachvollziehbar werden, starten wir hier einen Schlagwort-Katalog mit gärtnerischen Fachbegriffen sowie deren kurzer Erklärung. Die Begriffe sind alphabetisch sortiert.
Im Shopbereich sind solche Begriffe dann in den Texten verlinkt mit den Erklärungen, so dass du kurz nachlesen kannst, was der Begriff bedeutet.
Die neusten Einträge
Neophyten
Neophyten sind Pflanzenarten, die seit dem Jahr 1492 durch direkte oder indirekte Mithilfe des Menschen in ein Gebiet gelangt sind, in dem sie ursprünglich nicht heimisch waren.
Archäophyten
Archäophyten sind Pflanzenarten, die bereits vor dem Jahr 1492 durch direkte oder indirekte Mithilfe des Menschen in ein Gebiet gelangt sind, in dem sie ursprünglich nicht heimisch waren.
Neobiota
Neobiota ist der Oberbegriff für Tier-, Pflanzen-, Pilz- und andere Organismenarten, die seit dem Jahr 1492 durch direkte oder indirekte Mithilfe des Menschen in ein Gebiet gelangt sind, in dem sie ursprünglich nicht heimisch waren.
Invasive Art
Als invasive Art bezeichnet man eine gebietsfremde Pflanzen-, Tier- oder andere Organismenart, deren Ausbreitung die biologische Vielfalt gefährden kann.
Sonne (sonnig)
Die Standortangabe „sonnig“ oder „Sonne“ bedeutet, dass eine Pflanze täglich mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht benötigt, um gesund zu wachsen und sich optimal zu entwickeln. Viele Pflanzen für sonnige Standorte vertragen sogar ganztägige Besonnung ohne nennenswerte Beschattung.
Halbschatten (halbschattig)
Die Standortangabe „halbschattig“ beschreibt Bereiche, die täglich etwa drei bis sechs Stunden direktes Sonnenlicht erhalten. Häufig handelt es sich dabei um Morgensonne oder Abendsonne, während der Standort während der übrigen Tageszeit im Schatten liegt.
Die meistgelesenen Einträge
Abhärten
Abhärten bedeutet, Jungpflanzen schrittweise an die Bedingungen im Freiland zu gewöhnen. Nach der Anzucht in geschützten Räumen (z. B. im Haus oder Gewächshaus) sind sie empfindlich gegenüber Temperaturunterschieden, Wind und direkter Sonneneinstrahlung. Durch das Abhärten entwickeln sie stabilere Zellstrukturen und widerstandsfähige Blätter.
Kleingewächshaus
Unter einem Kleingewächshaus versteht man ein kleines Treibhaus für den Garten. Der Hobbygärtner kann, je nach Ausstattung, ganzjährig Pflanzen jeglicher Art züchten, Gemüse und Kräuter anbauen oder auch Pflanzen überwintern.
Blattläuse
Blattläuse sind weit verbreitete Pflanzenschädlinge, die sich von Pflanzensaft ernähren. Mit ihrem Saugrüssel befallen sie vor allem junge Blätter, Triebe und Knospen, einige Arten leben auch an den Wurzeln. Durch das Saugen schwächen sie die Pflanze, hemmen das Wachstum und können zusätzlich Pflanzenviren übertragen.
Mulchen
Mulchen bezeichnet das Bedecken des Bodens mit organischem oder mineralischem Material, um ihn vor Austrocknung, Erosion und Unkrautwuchs zu schützen. Gleichzeitig verbessert Mulch das Bodenleben und fördert das Pflanzenwachstum. Typische Mulchmaterialien sind Rindenmulch, Stroh, Rasenschnitt oder Kompost. Eine Mulchschicht hilft, Feuchtigkeit zu speichern, den Boden zu wärmen oder im Sommer vor Überhitzung zu schützen.
Dünger
Dünger ist ein Sammelbegriff für Stoffe oder Stoffgemische, die im Gartenbau und in der Landwirtschaft eingesetzt werden, um Pflanzen gezielt mit Nährstoffen zu versorgen. Durch eine bedarfsgerechte Düngung lassen sich Wachstum, Pflanzengesundheit und Ertrag deutlich verbessern.
Insekten
Insekten (Insecta) sind die artenreichste Klasse der Tiere mit weit über einer Million bekannter Arten. Der Name kommt aus dem Lateinischen und leitet sich ab von in-secare = „einschneiden“ und bedeutet demnach eigentlich „eingeschnittenes (Tier)“, was sich auf die stark voneinander abgesetzten Körperteile bezieht.