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Gärtnerwissen
<p> Nicht jeder Balkon ist gleich. Manche baden den ganzen Tag in der Sonne, andere bleiben kühl und schattig. Und genau darin liegt kein Problem – sondern ein Geschenk. </p> <p> Denn wenn Du verstehst, wie Dein Balkon „tickt“, wird Gärtnern plötzlich leicht. Erfolgreich. Und richtig erfüllend. Viele Enttäuschungen im Balkongarten entstehen nicht, weil jemand keinen grünen Daumen hat – sondern weil Pflanzenund Standort nicht zusammenpassen.</p>
Vielleicht kennst Du dieses Gefühl: Du trittst auf Deinen Balkon – und statt Vogelgezwitscher hörst Du Verkehr. Statt summender Insekten siehst Du Beton. Und doch liegt genau hier ein unglaubliches Potenzial. Denn selbst zwei Quadratmeter können zu einer lebendigen Mini-Wildnis werden. Zu einem Ort, der Dich erdet. Der summt. Der duftet. Der Dich daran erinnert, dass Du Teil der Natur bist – auch mitten in der Stadt.
Stell Dir vor, Du hältst ein Samenkorn in der Hand. Winzig, scheinbar leblos – und doch voller Potenzial. Aber bei manchen Samen ist diese Kraft nur ein kurzer Moment: Wenn Du sie nicht bald aussäst, verlieren sie ihre Fähigkeit zu keimen. Warum ist das so? In diesem Beitrag schauen wir genauer hin. Wir erklären, warum bestimmte Samen nur kurz keimfähig sind, was das mit ihrer Herkunft und Überlebensstrategie zu tun hat – und wie Du dieses Wissen ganz praktisch in Deinem Gartenalltag nutzen kannst.
Auch wenn die Natur scheinbar ruht und die meisten Pflanzen in tiefem Schlaf liegen, ist der Winter eine entscheidende Zeit für uns Gärtner:innen. Es ist die Zeit der Vorsorge und des achtsamen Beobachtens. Ein regelmäßiger, wenn auch kurzer, Kontrollgang durch Deinen Garten – sei es der Schrebergarten, das Hochbeet oder der Balkon – ist wie eine kleine Meditation. Er stärkt nicht nur Deine Verbindung zur Natur, sondern sichert auch das Überleben Deiner grünen Schätze.
Wenn der Garten still wird und eine feine Schicht aus Reif die letzten Blätter überzieht, scheint alles Leben zur Ruhe gekommen zu sein. Doch mitten in dieser winterlichen Stille geschieht etwas Wundersames: Zwischen kahlen Zweigen leuchtet ein zartes Weiß, Gelb oder Rosa – die ersten Blüten öffnen sich. Es sind die Winterblüher, stille Heldinnen der kalten Jahreszeit.
Viele mehrjährige Stauden wachsen über die Jahre zu beeindruckenden Pflanzenhorsten heran. Doch irgendwann zeigt sich ein typisches Bild: In der Mitte wird die Pflanze kahl, die Blüte nimmt ab, und insgesamt wirkt sie weniger vital. Kein Grund zur Sorge – ganz im Gegenteil: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, die Staude zu teilen.