Lexikon
Nährstoffmangel
Als Nährstoffmangel bezeichnet man den Zustand, bei dem Pflanzen nicht ausreichend mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt sind. Fehlen bestimmte Nährstoffe, kann die Pflanze ihre normalen Wachstums- und Stoffwechselprozesse nicht vollständig ausführen.
Nährstoffmangel tritt häufig in ausgelaugten Böden, bei ungünstigen Bodenverhältnissen oder durch eine unzureichende oder falsche Düngung auf. Auch ein ungeeigneter pH-Wert oder Staunässe können die Nährstoffaufnahme der Pflanzen behindern.
Typische Anzeichen für einen Nährstoffmangel sind:
- ✔ gelbe oder verfärbte Blätter
- ✔ gehemmtes Wachstum
- ✔ schwache Blüten- oder Fruchtbildung
- ✔ frühzeitiges Abwerfen von Blättern oder Blüten
Je nach fehlendem Nährstoff zeigen sich unterschiedliche Mangelsymptome. Ein Stickstoffmangel äußert sich oft durch blasse, gelbliche Blätter, während ein Kaliummangel zu braunen Blatträndern führen kann. Phosphormangel macht sich häufig durch schwaches Wachstum und eine verzögerte Blütenbildung bemerkbar.
Um Nährstoffmangel vorzubeugen oder gezielt zu beheben, ist eine bedarfsgerechte Düngung entscheidend. Bodenanalysen, angepasste Düngemittel und die Berücksichtigung der Pflanzenansprüche helfen, Mangelerscheinungen frühzeitig zu erkennen und auszugleichen.