Lexikon

Organischer Dünger

Organische Dünger stammen überwiegend aus pflanzlichen oder tierischen Materialien. Sie bestehen aus kohlenstoffhaltigen Verbindungen und werden im Boden durch Mikroorganismen langsam zersetzt. Dabei werden die enthaltenen Nährstoffe nach und nach für Pflanzen verfügbar gemacht.

Häufig handelt es sich bei organischen Düngern um Neben- oder Abfallprodukte aus Gartenbau und Landwirtschaft, die sinnvoll wiederverwertet werden. Dadurch tragen sie zu geschlossenen Nährstoffkreisläufen bei und gelten als besonders nachhaltig.

Typische Beispiele für organische Dünger sind:

  • ✔ Gülle
  • Jauche
  • ✔ Mist
  • ✔ Hornspäne
  • ✔ Guano
  • ✔ kompostierte Pflanzenreste

Im Vergleich zu mineralischem Dünger wirkt organischer Dünger langsamer, dafür aber langfristiger. Die Nährstoffe werden weniger schnell ausgewaschen, da sie erst durch das Bodenleben freigesetzt werden. Organischer Dünger unterstützt somit nicht nur die Pflanzenernährung, sondern fördert auch die Bodenfruchtbarkeit und das aktive Bodenleben.

Besonders im Haus- und Nutzgarten ist organischer Dünger beliebt, da er häufig in Form von Kompost direkt im Garten anfällt und somit kostengünstig und leicht verfügbar ist.